Noch ist es dunkel, als ich aufwache. Mich fröstelt. Allzu viel Schlaf habe ich doch nicht bekommen, denn im Laufe der Nacht haben sich noch etliche kommunikationsbedürftige Reisende auf Deck der Kriti II eingefunden. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass Kreta eigentlich schon in Sichtweite sein müsste. Im Fahrtwind ist es richtig kalt, doch ich möchte es mir nicht entgehen lassen, einen Blick nach vorn zu werfen. Noch ist es zu dunkel, als dass man Details erkennen könnte. Kreta, eine dunkle Insel im sagenumwobenen Meer... Weit ist es nicht mehr, und so packe ich meine Sachen schon mal langsam zusammen, als laute Musik zum Aufwachen aus den Lautsprechern ertönt. Eine Katzenwäsche muss fürs Erste genügen. Mittlerweile ist auch Alex aufgewacht. Das Schiff hat schon längst angelegt, als auch wir uns nach unten zum Ausgang begeben. Draußen tobt zu dieser frühen Stunde schon der Stress. Die LKW-Auflieger werden abgeholt, und das in aller Schnelle. Direkt neben der Laderampe steht ein älterer Teigwarenverkäufer. Uns knurrt der Magen, und so genehmigen wir uns inmitten aller LKW-Abgase eine Tirópita. Warm ist sie noch und ganz frisch und zart. Hmmmmmmmm, sie zergeht förmlich auf der Zunge. Nach diesem frühmorgentlichen Genuss suchen wir uns ein Plätzchen in der relativ neuen Ankunftshalle im Hafen, gerade ein paar Meter weiter, oder besser gesagt, im Außenbereich des Cafés, gegenüber der Feuerwache. Einige Tische sind bereits besetzt, Kreter, die wahrscheinlich hier irgendwo in der Nähe beschäftigt sind und sich einen Morgenkaffee gönnen. Bei mittlerweile anbrechendem Tag warten wir auf das Auto, das wir über das Internet gemietet haben. Alles klappt hervorragend, der Wagen ist fast neu, ein Nissan mit Klimaanlage, und das zu einem fairen Preis. Im Sauseschritt verlassen wir Iráklio und fahren über die neue, breite Straße nach Míres, wo wir einige Grundstücksangelegenheiten zu erledigen haben: die Verlängerung der Baugenehmigung beim Architekten abholen (klappt super und ist kostenlos), den Steuerbescheid des Vorjahres beim Steuerberater abholen (alles in Butter), einige Fragen beim Notar klären (wir erhalten kompetente Auskünfte). Diese Dinge sind also schnell erledigt, noch bevor die Hitze uns zu schaffen machen kann. Der Juli in Südkreta kann nämlich sehr heiß werden. Für unsere einzige Übernachtung und ein wenig Erholung haben wir uns Kalamaki ausgesucht. Wir freuen uns darauf, ein paar Stündchen zu schlafen und finden im Panorama ein schönes, ruhiges, angenehm kühles Zimmer mit allem drin, was man braucht. Super! Mittlerweile ist es schon Mittag geworden, sodass wir vor der Siesta noch einen Imbiss einnehmen möchten. Wie toll, am Meer zu sitzen, einfach alles baumeln zu lassen, von freundlichen Menschen zu fairen Preisen ausgezeichnete Speisen serviert zu bekommen. Wieder einmal nehmen wir mehr zu uns, als es unseren Figuren gut tut. Im Laufe des Urlaubs gewinnt der Satz „Mein Bauch steht mir im Weg“ eine immer größere Bedeutung. Doch wie kann man den Leckereien widerstehen? Muss man halt nach dem Urlaub wieder fasten. Ein halber Liter Wein bringt noch zusätzliche Bettschwere, sodass wir unseren ausgedehnten Mittagsschlaf anschließend in vollen Zügen genießen. Am Spätnachmittag fühlen wir uns sichtlich erfrischt und machen einen kleinen Strandspaziergang, halten denn auch erstmalig die Haxen ins Wasser. Immer wieder eine kleine Sensation für uns Landratten. Der feinkörnige Sand und die bunten Steine, die man hier am Strand finden kann, regen so manchen zu kreativen Schöpfungen an. ![]() Ein fantastischer Sonnenuntergang begleitet uns, als wir auf dem Weg zur Taverne sind, wo wir einen gemütlichen Abend verbringen. Aristídis, der Wirt, hatte schon am Nachmittag munter drauflos geplaudert und gescherzt. Diese wunderbare Ruhe hier, das leichte Plätschern des Wassers, leckere Speisen und Wein, was will das Touristenherz eines gesetzteren (?) Paares mehr? Einfach wunderbar, dieser Landstrich, und nicht auszudenken, wenn der Containerhafen im benachbarten Timbáki doch gebaut würde. Als ich davon erfuhr, dachte ich zuerst, ein Handelshafen könnte hier auch Arbeitsplätze schaffen und die Region dadurch bereichern. Doch mittlerweile wurde zumindest im Internet ausführlich über die Konsequenzen aufgeklärt und alle, mit denen ich in den letzten Jahren gesprochen habe und die irgendwie in den Tourismus in der Region investiert haben, auch in weiter entfernt gelegenen Dörfern, sind absolut gegen diesen Hafen, weil man wohl zurecht befürchtet, dass die Ruhe und die Sauberkeit des Wassers dann dahin sind. Die gesamte Gegend würde wohl ihren Charakter ändern. In diesem Bewusstsein genießen wir unser Hiersein doppelt und hoffen, dass der Hafenbau doch nicht stattfinden wird. Obwohl uns auch der Ausflug nach Athen gut gefallen hat, können wir uns auf einer Insel oder zumindest irgendwo auf dem Land viel besser erholen. Kein PC, kein Telefon, keine Ansprüche, keine Verpflichtungen. Und noch zweieinhalb Wochen Urlaub vor uns. Wunderbar. Nach dem Essen stellt uns Aristídis noch einen ordentlichen Schluck Raki auf den Tisch. Das kann ja heiter werden. Egal, wir haben Urlaub und möchten uns für das schwere Arbeitsjahr belohnen. Später eiern wir, gut gesättigt und ein wenig beschwipst, über die Uferpromenade zurück zum Room. ***
Und schon wieder ist Kofferpacken angesagt. Wir freuen uns darauf, bald am eigentlichen Ziel unserer Reise anzukommen. Leider verkehren die Schiffe nach Ikaría nicht so, wie wir uns das wünschen. Wie schön hätten wir durch die Ägäis über Santorin schippern können, doch immer führt die Route irgendwie auf die Verbindung Piräus – Syros – Ikaria (und weiter nach Samos), will man nicht mehrere Tage unterwegs sein. Auf jeden Fall wäre von Kreta aus noch eine Zwischenübernachtung einzulegen. An manchen Tagen kommt man darüber hinaus auch erst sehr spät auf Ikaria an, und von der Zimmersuche um Mitternacht halten wir nicht viel. Also hatten wir beschlossen, von Kreta wieder mit der Nachtfähre zurück nach Piräus zu fahren und dort um 13 Uhr das Schiff nach Ikaria zu nehmen, um kurz nach 7 Uhr abends in Evdilos anzukommen, zu einer moderaten Zeit. Diese Fähren fuhren aber nur montags bis donnerstags, und heute ist Donnerstag. Daher die Eile, sonst hätten wir vielleicht noch den einen oder anderen Tag auf Kreta drangehängt. Eine Tasse Kaffee am Tisch vor unserem Zimmer in Kalamáki und noch ein Schwätzchen, dann laden wir unser Gepäck ins Auto und fahren nach unten zum Bezahlen. Zur Wegzehrung kaufen wir in der örtlichen Bäckerei noch Kleinigkeiten und probieren diese im Schatten stehend, neben dem verfallenden Lokal an der Ecke, das vor langer Zeit einmal eine Diskothek war. Plötzlich kommt – wir trauen unseren Augen kaum – eine Straßenkehrmaschine von oben die Straße herabgeschossen und wirbelt bei einer 180-Grad-Wendung, die im Affenzahn durchgeführt wird, ordentlich Staub auf. Wir haben den Eindruck, dass der Fahrer mächtig Spaß dabei hat. Ich frage mich jedoch, was ein solches Fahrzeug direkt neben einem Sandstrand, wo des Öfteren der Wind ordentlich pustet, ausrichten soll? ![]() Immer noch verblüfft machen wir uns schließlich auf den Weg. Im Auto herrschen nach einer Belüftungsaktion nun erträglichere Temperaturen. Das Örtchen haben wir bald hinter uns gelassen, schauen noch einmal auf die Paximádi-Inseln, bevor wir in Kamilári ankommen. Die steile Dorfstraße mit der rechtwinkligen Kurve nehmen wir im Sauseschritt und biegen oben beim Friedhof nach rechts ab. Unser erstes Ziel ist ein Ultrakurzbesuch in Sívas. Unterwegs halten wir an einem wilden Rosmarinstrauch und füllen unsere Plastiktüten mit Zweigen. Das wird ein Fest! Dieses Rosmarinaroma ist einfach unvergleichlich!
Auf der Platía von Sívas ist nicht allzu viel los, jetzt um die Mittagszeit. Wir fahren einmal durch und zum Ortsausgang, wo mein kleines Grundstück liegt. Eigentlich wollen wir nur nach dem rechten sehen, schauen, ob der Olivenbaum noch steht und auch sonst alles im Lot ist. Von hier aus, etwas erhöht, hat man eine wunderbare Aussicht auf das Dörfchen und das Ida-Massiv, einfach herrlich. Auch die Randlage hat etwas Besonderes, hier ist man „für sich“ und trotzdem in weniger als fünf Minuten im Dorfzentrum. Wenn man nur öfter und länger hier sein könnte! Doch die Umstände sind nun einmal andere. Ob ich den Bau des kleinen 2-Zimmer-Häuschens nicht doch bald in Angriff nehmen soll? Wasser ist bereits gelegt, auch eine Sickergrube wurde schon fertiggestellt. Andererseits überlege ich mir auch, mich vom zu Grundstück trennen, so schwer es mir fiele. Mein Lebensmittelpunkt ist nun mal nicht Kreta, sondern Deutschland. Und wer weiß, was im Alter sein wird. Vielleicht könnte ein anderer mit dem Fleckchen Erde einfach mehr anfangen..... Solche Gedanken beschäftigen mich, während unserer kleinen Inspektion. Wie wir sehen, hat jemand eine Hundehütte unter den Olivenbaum gestellt. Das ist gut so, der Hund wird sich über den Schatten freuen. In den vergangenen Jahren wurde im Winter auch des Öfteren ein Esel hier „geparkt“, weil das Gras dann üppig schießt. Einmal hat auch jemand einen Garten angelegt, das ganze Grundstück umgepflügt. Die Nachbarin, die das einzige Haus bewohnt, das ansonsten hier steht, ist nicht da. Wir hatten auch noch nicht das Vergnügen. Schade. Unser Kurzbesuch in Sívas findet sein Ende auf der Platía, wo wir noch etwas trinken und bei Minás hereinschauen, um „Hallo“ zu sagen. Dann fahren wir weiter. Ich hatte Alex von einem Ort vorgeschwärmt, der auf halber Höhe im Idagebirge liegt, und wo man aufgrund des Wasserreichtums sogar eine Fischzucht betreibt. Ich rede von Záros, dem Ausgangspunkt für die Roúvas-Schluchtenwanderung. Hier oben, im grünen Schatten, lässt es sich bei heißen Temperaturen gut aushalten. Leider verpassen wir die Abfahrt hinter Míres, und zurückfahren möchten wir nicht mehr. Spontan kommt es mir in den Sinn, einen Abstecher nach Anóghia, auf der Inselnordseite ebenfalls im Idagebirge gelegen, zu machen. Zeitlich müsste das noch hinhauen. Insbesondere die Fahrt dorthin möchten wir genießen, denn sie führt durch die wunderbare Berglandschaft des Ida bis auf über 700 Meter Höhe. Hätte man noch mehr Zeit, hätten wir auch noch bis zur Nida-Hochebene fahren können, doch das wird nicht mehr klappen. Der Radioempfang ist gut hier oben. So wunderschön die Landschaft, man versteht, wie sehr sich die berühmten Musiker Anóghias davon haben inspirieren lassen. Des Öfteren müssen wir einfach anhalten, um die Kulisse wirken zu lassen. „Anémou hádi erotikó“ (Erotisches Streicheln des Windes) singt ein kretischer Künstler, ein anderer beschreibt „Tis sképsis mou louloúdi“ (Blume meiner Gedanken). Welch poetische Ausdrucksweise! Wir schwelgen mit dieser wunderschönen und klaren Musik, lassen unsere Gedanken treiben... Mit einem Mal wird das Bild jäh unterbrochen. In einer Schlucht, die wir durchfahren, erkennen wir linkerhand ein ummauertes Rechteck. Neugierig halten wir an und steigen aus. Durch ein offenes Betontor kann man das Gelände betreten. Ein auf Griechisch geschriebenes Schild ermahnt zu respektvollem Verhalten vor der in Marmor eingefassten Stelle. Neugierig treten wir ein und nähern uns über einen langen, betonierten, schmucklosen Weg einem Grab, auf dem etliche Namen stehen. ![]() ![]() ![]() Wir befinden uns an einer Exekutionsstelle!
Hier steht ein Mahnmal für die Kreter, die im Jahr 1944 an diesem Ort von deutschen Besatzern hingerichtet wurden. Wir verweilen einige Zeit, jeder mit seinen Gedanken beschäftigt. Natürlich fallen mir die Erlebnisse während meines zweitägigen Besuches von Anóghia im Winter 1990 ein. (Diese Geschichte wird bald unter „Angekommen“ nachzulesen sein.) Es war nicht das Kreta, was ich bis dahin kennengelernt hatte. Es war vielmehr eine Konfrontation mit der deutschen Vergangenheit, was mich damals tief beeindruckt hat und mir in Griechenland bis auf den heutigen Tag immer wieder begegnet.
Auch das Wikiprojekt zur „Katochí“ (Besatzungszeit) soll einen Beitrag gegen das Vergessen des geschehenen Unrechts sein. Es gibt zahlreiche Orte auf Kreta und in ganz Griechenland mit der Geschichte von Gewalt, Zerstörung und Mord, verübt von den deutschen Besatzern. Vor einer Entschädigung hat sich der deutsche Staat bisher gewunden. Vielleicht wird im Rahmen der Gerichtsverfahren um den Ort Dístomo (auf dem Festland) noch nicht das letzte Wort gesprochen sein! Einen Überblick über das, was damals in Anóghia geschah, kann man hier erhalten. Nachdenklich verlassen wir diesen Ort des Verbrechens, nach Musik ist uns jetzt nicht mehr, auch nicht nach sonderlich viel Reden. In Anóghia angekommen parken wir unser Auto in der Nähe der oberen Platía und machen uns auf zu einem kleinen Gang über die lange Gerade bergab. Das große Dorf erscheint uns äußerlich wie jedes andere kretische Dorf. Nur wenige Bewohner sind zu dieser Stunde unterwegs. Unsere Unterkunft von damals erkenne ich wieder. Das Kafenío, von wo aus wir zur Nída gefahren sind, hatte ich als ein großes Lokal in Erinnerung, doch ein solches finde ich jetzt nicht. Erinnerungen können auch trügen, was die Dimensionen angeht. Es gibt eigentlich kaum etwas, das wir bestaunen könnten, denn ein Blick auf die Uhr sagt uns, dass wir uns etwas beeilen sollten, da der Weg von hier nach Iráklio doch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird, und um 6 Uhr sollen wir das Auto wieder im Hafen abgeben. In einer Metzgerei erstehen wir Kefalotíri, einen kräftig gewürzten, gelben Käse (Proviant für später auf der Fähre), doch für unser momentanes leibliches Wohl sorgen wir in der Taverne „O Aetós“ (Zum Adler). Wir bekommen frischen Salat, mit ganz feinem Olivenöl und zarten Kräutern angemacht, köstlich gewürzte, gebratene Würste und Tsatsíki aus einem Joghurt, den es cremiger nicht geben kann. So gut gestärkt und mit dem Geschmack hausgemachter Köstlichkeiten auf der Zunge verlassen wir Anóghia wieder in Richtung Küste und nehmen uns vor, einmal im Juli wieder hierherzukommen und das Yakínthia-Festival zu besuchen. Auch wenn wir nicht die große „Anóghia-Erlebnis-Erkundungstour“ starten konnten, so hat uns diese Fahrt doch sehr vielfältige Eindrücke verschafft. Man wird es kaum glauben, doch an unserem Treffpunkt zur Autoübergabe im Hafen von Iráklio kommen wir exakt um 2 Minuten vor 6 Uhr an. Das nenne ich deutsche Pünktlichkeit! Bis zur Abfahrt unserer Nachtfähre nach Piräus haben wir zwar noch etwas Zeit, doch gleich nachdem wir etwas Brot besorgt haben, gehen wir an Bord, um uns ein feines Übernachtungsplätzchen zu sichern. Jetzt wissen wir ja, wo die sich befinden. Wir sind zu spät, die Plätze sind wieder belegt. In unmittelbarer Nachbarschaft lassen wir uns nieder und sind dort auch vor dem Wind geschützt. Ein italienisches jüngeres Paar packt schräg gegenüber die Schlafsäcke aus; ein älteres griechisches Ehepaar wird die Nacht allem Anschein nach sitzend verbringen. Die meisten Outdoor-Überfahrer sind bereits, wie auf der Hinfahrt, Roma. Am Heck stehend beobachten wir einmal mehr das Gewusel vor dem Schiff beim Beladen. Flugzeuge starten im Minutentakt und überqueren im Steigflug den Hafen. ![]() Der fast runde Mond steht bereits hoch am Himmel, als die Sonne sich langsam hinter dem venezianischen Fort herabsenkt und ein atemberaubendes Lichtspiel bietet. ![]() ![]() Am späten Abend machen wir es uns auf den Bänken bequem und hoffen auf ein wenig Schlaf. Zwei unserer Nachbarn unterhalten sich die ganze Nacht hindurch recht laut, ohne jegliche Rücksichtnahme. Auf eine Anfrage, ob es möglich sei, ein wenig leiser zu sprechen, da doch alle anderen hier schlafen möchten, erhalten wir die Antwort, man befinde sich auf hoher See! Was will uns das sagen? Ohne große Lust auf einen Disput rücken wir ab und nehmen an unserem neuen Platz lieber ein wenig Wind in Kauf. Trotzdem bekommen wir auch in dieser Nacht nur häppchenweise Schlaf. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf unser Reiseziel: Ikaría, das so vielversprechend grün, einfach und freundlich klingt. |