Die Umgebung von Sívas


Míres
Der samstägliche Markt im 10 km entfernt gelegenen Míres und die Einkaufsgelegenheiten des Kleinstädtchens selbst runden das Angebot an Dienstleistungen auf vielfältige Art und Weise ab: Reisebüros und Apotheken, Ärzte und Banken, Supermärkte, Einzelhandelsgeschäfte (Musik, Computer, Haushaltswaren, Boutiquen ….), Baufachhandel, Cafés, Behörden, Notare, Steuerberater u. v. m.
Die Stimmung ist gediegen, vormittags ist jede Menge los, danach hüllt sich die Stadt in ein Mittagsschläfchen. Am frühen Abend erwachen die Lebensgeister wieder und das Leben pulsiert erneut bis in die Nacht hinein.



Pitsídia
Pitsídia galt lange als Geheimtipp, als Mátala schon für den Tourismus entdeckt und ausgerüstet wurde. Längst ist Pitsídia selbst touristischer orientiert, verfügt über viele Unterkünfte und Tavernen.


Mátala
Erst die Hippies, die Mátala in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren entdeckten, machten den Ort bekannt und waren somit Vorreiter für den (Pauschal-)-Tourismus. In der berühmten Bucht (in der ehemals Zeus in der Gestalt eines Stieres mit Europa an Land gegangen sein soll) praktizierten sie ihre Ideen von einem freien Leben. Diese Zeiten sind lange passé, doch wenn man den Blick im milden Sonnenlicht über die Bucht schweifen lässt und Poseidon`s leichter Atem haucht, spürt man den milden Charme, den diese Bucht auch weiterhin auf ihre Besucher ausübt.


Seit vielen Jahren wird der Ort tagsüber eher von den Bussen der Reiseveranstalter aus Nordkreta angesteuert, die ihre Gäste zu einem Ausflug zu den berühmten Höhlen einladen. Am Abend kehrt dann wieder Ruhe ein.


Kamilári
Kamilári, ist ein gewachsenes Dorf am gegenüberliegenden Hügel von Sivas, auf der anderen Seite der Hauptstraße zwischen Mires und Mátala. Hier konnte man, insbesondere im unteren Dorfteil Mentóchi mit seiner berühmten Pizzeria, in den letzten beiden Jahrzehnten eine rege Bautätigkeit erkennen. Fast (?) alle Grundstücke wurden verkauft bzw. bebaut mit kleineren und größeren Anwesen. Viele ausländische Gäste haben hier ihr Zuhause gefunden.


Kalamáki und Kommós
Nur ca. 3 Kilometer entfernt von Kamilári befindet sich der Strand von Kalamáki, an den sich der von Kommós anschließt. Kommós beherbergt einen minoischen Hafen, der erst seit den neunziger Jahren ausgegraben wurde. Kalamáki hingegen ist kein gewachsener Ort. Noch vor ca. 20 Jahren bestand er aus einigen wenigen Häusern und vielen Bauskeletten. Mittlerweile wurde ein Teil des Strandes für eine Tavernengasse befestigt. Der schöne Sandstrand und etliche Unterkünfte laden zum längeren Bleiben, zumindest aber zu famosen Sonnenuntergangserlebnissen ein.



Listaros
Lístaros ist ein kleiner Weiler neben Sívas, der vor nur wenigen Jahren fast ausgestorben war. Die alten Gemäuer jedoch und der Blick bis zum Meer zogen etliche ausländische Häuslebauer an, sodass der Ort heute wieder zum großen Teil „instandgesetzt“ ist. Ein Spaziergang von Sivas hierher über die Landstraße führt an den Zeugnissen eines schlimmen Brandes vor wenigen Jahren vorbei. Glücklicherweise konnte das Dorf, das von den Flammen umzingelt war, gerettet werden, ebenso wie das Kloster Odigítrias.



Móni Odigítrias
Das Kloster Odigítrias ist in den vergangenen Jahren zu einem der Hauptanziehungspunkte in der Region geworden. Von einem Mönch und Helfern bewirtschaftet kann der Wanderer innerhalb der Klostermauern auf einer Bank im Schatten Ruhe finden.


Auf jeden Fall sollte man einen Blick in das Innere der Kirche werfen, wo man rußgeschwärzte, jahrhundertealte Fresken bewundern kann.

Auch in den angrenzenden Gebäuden gibt es Interessantes aus den Tagen zu sehen, als die Klosterbewohner selbst für ihr Leben sorgten; Werkzeuge, eine Ölpresse, ein Backofen u. a. lassen den damaligen Alltag eindrucksvoll wiederaufleben.


Festós
Neben Knossós DIE Ausgrabungsstätte mit Funden insbesondere aus der minoischen Zeit, die im archäologischen Museum in Iráklio zu bestaunen sind. Der Stierkopf oder der Diskus von Festós zeugen von der Blüte eines Zeitalters, die über Jahrhunderte hinweg währte. Schreitet man die breite Freitreppe hinab, kann man sich vorstellen, wie die damaligen Bewohner die Umgebung wahrgenommen haben. Auf einem Hügel erbaut ist Festós auch abends, wenn alle Touristen abgefahren sind, einen Spaziergang wert, um die Ruhe und die Erhabenheit des Ortes zu genießen.



Vóri
Man nennt es das „Weiße Dorf“, in dem der traditionelle Ortskern erhalten geblieben ist. Ein ethnologisches Museum bietet dem interessierten Besucher Einblicke in den kretischen Alltag.


Timbáki
Neben Míres ist Timbáki das zweite kleinstädtische Zentrum, in dem auch eine Zweigstelle des Finanzamtes und der Krankenkasse IKA zu finden sind (wichtig für alle Häuslebauer). Der Wochenmarkt findet freitags statt.


Es gibt noch viele andere Ziele in der Umgebung: Sáros mit seinem künstlichen See und der Fischzucht; die angrenzende Roúvas-Schlucht, die in der Fortsetzung bis zur Nida-Hochebene auf der anderen Seite des Psilorítis führt; Górtis, die Hauptstadt Kretas unter römischer Besetzung; Mártsalos und Vathí in der bizarren Felslandschaft (zu erwandern vom Kloster Odigítrias aus); Agia Galíni mit seinem touristischen Leben; der Kédros und das Amárital; Agios Pávlos mit den eindrucksvollen Felsfaltungen und und und…….

Agía Galíni


Lage des Grundstücks





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